Freitag, 8. Oktober 2010

Merkel und die Feigheit

Ein Taliban begeht einen Selbstmordanschlag auf eine gut geschützte und gepanzerte Hightec-Truppe der Deutschen. Merkel findet das „feige“. Es wäre jetzt zu einfach, das einfach blöd zu finden und auf einen Mangel an Intelligenz zu verweisen. Gegenüber dem Vermögen zur eigenen Durchsetzung und Machtergreifung verhält sich Intelligenz ohnehin umgekehrt proportional.

Was steckt da hinter dem Wort „feige“?

Feige Schlappschwänze sind vielleicht Wehdienstverweigerer, Deserteure, es sind keine richtigen Männer. Aus dem Munde einer Frau klingt das wohl besonders beeindruckend.

Freilich haben dieses Adjektiv auch schon die 74 regierenden Leutnants aus der Nazizeit unter dem Chef H. Schmidt gegen die RAF verwendet. Aber die RAF wollte ja „feigerweise“ ihr eigenes Leben schonen, übrigens wie auch Schmidt, Strauß et alteri.

Ist es mutig, wenn ein Überlegener einen Unterlegenen angreift? Etwa ein Erwachsener ein Kind? Oder ein gut ausgerüsteter deutscher Soldat einen miserabel bestückten Taliban?

Also Töten ist mutig, Selbstmord ist feige? – Was für eine rhetorische Kloake! - Diese Frau ist mit Mehrheit zur Kanzlerin gewählt worden! Man sollte ihr eine AK-47 geben und sie in die Berge Afghanistans schicken, damit sie zeigen kann, was mutig und feige ist.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen