Samstag, 15. Juni 2013

NSA - Chefs, Schmierige und Kleine Leute


Zunächst löst bei mir die Aufdeckung der universalen Überwachung durch die NSA durch Edward Snowden das Gefühl des ohnmächtigen Zorns aus. Vorher war dieses Vorgehen im Bereich der Vermutungen und übertrieben paranoiden Fantasien angesiedelt. Zwar streiten die Herrschenden in den USA einen totalitären Charakter ihres Vorgehens ab, aber gleichgültig ob "missbraucht" oder nicht, allein die technischen Möglichkeiten einer weltumfassenden Kontrolle und Manipulation der Politik durch diese Informationen geben der Befürchtung Recht, dass die Grundlagen für einen Weltfaschismus durch die amerikanische Plutokratie gelegt sind.

In diesem Prozess versammeln sich um die Herrschenden der USA alle jene, die sich immer um die Macht, Vormacht und Übermacht scharen, die machtgierigen Opportunisten, die ihren Anteil an der Kontrolle anderer Menschen haben wollen, die kleinen Sadisten, die kleinen Bösartigen, die von der Projektion ihrer kriminellen Fantasien auf andere und schwächere Menschen leben - hier in Deutschland etwa der Innenminister, der Chef der Polizeigewerkschaft und alle, die den USA jetzt zujubeln.

Dagegen die Kleinen Leute, die ihre Ohnmacht spüren, sie aber verdrängen, indem sie sich ihre kleinen freien Bereiche verschaffen, den Konflikten aus dem Wege gehen, ihr privates Refugium schaffen, mit dem Dreck der Herrschenden nichts zu tun haben wollen, die Propagandamedien abschalten, trotzdem aber gerade dadurch ausgebeutet werden, mit Scheinthemen beschäftigt, in die Unterwerfung durch Konkurrenz gedrängt.

Snowden hat in einem kleinen Blitz die wahre Lage der Welt offenbart. es ist zu befürchten, dass wir erst im Aufbaustadium des Weltfaschismus sind.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen