Zunächst löst bei mir die Aufdeckung der universalen Überwachung
durch die NSA durch Edward Snowden das Gefühl des ohnmächtigen Zorns aus.
Vorher war dieses Vorgehen im Bereich der Vermutungen und übertrieben
paranoiden Fantasien angesiedelt. Zwar streiten die Herrschenden in den USA
einen totalitären Charakter ihres Vorgehens ab, aber gleichgültig ob
"missbraucht" oder nicht, allein die technischen Möglichkeiten einer
weltumfassenden Kontrolle und Manipulation der Politik durch diese
Informationen geben der Befürchtung Recht, dass die Grundlagen für einen
Weltfaschismus durch die amerikanische Plutokratie gelegt sind.
In diesem Prozess versammeln sich um die Herrschenden der
USA alle jene, die sich immer um die Macht, Vormacht und Übermacht scharen, die
machtgierigen Opportunisten, die ihren Anteil an der Kontrolle anderer Menschen
haben wollen, die kleinen Sadisten, die kleinen Bösartigen, die von der
Projektion ihrer kriminellen Fantasien auf andere und schwächere Menschen
leben - hier in Deutschland etwa der Innenminister, der Chef der
Polizeigewerkschaft und alle, die den USA jetzt zujubeln.
Dagegen die Kleinen Leute, die ihre Ohnmacht spüren, sie
aber verdrängen, indem sie sich ihre kleinen freien Bereiche verschaffen, den
Konflikten aus dem Wege gehen, ihr privates Refugium schaffen, mit dem Dreck
der Herrschenden nichts zu tun haben wollen, die Propagandamedien abschalten,
trotzdem aber gerade dadurch ausgebeutet werden, mit Scheinthemen beschäftigt,
in die Unterwerfung durch Konkurrenz gedrängt.
Snowden hat in einem kleinen Blitz die wahre Lage der Welt
offenbart. es ist zu befürchten, dass wir erst im Aufbaustadium des
Weltfaschismus sind.
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