wird von Rot-Grün (bekannt für Neoliberalismus, HartzIV, Steuerabbau für Reiche, Mehrwertsteuererhöhung, Entfesselung der Finanzmärkte usw.) vorgeschlagen. Ein Ziel neben üblicher Parteipolitik ist die Linke vorzuführen: Seht ihr, einen Freiheitsapostel seiner Güte wollt ihr nicht haben. Ihr seid immer noch für die Diktatur.
Dabei ist Gauck nur ein langweiliger protestantischer Staatsdenunziant. Nichts verbindet mich mit der DDR und ihrem autoritären kleinbürgerlichen Denunziationssystem. Aber wer die Stasi auseinandernimmt, muss auchdas Gleiche mit dem Verfassungsschutz hier machen.
Wie Gauck den blöden Militarismus der DDR anzugreifen, ist O.K., wenn er das Gleiche auch hier machen würde. Aber noch nie habe ich von ihm ein kritisches Wort über Afghanistan, Somalia gehört.
Er ist antikommunistisch. Das kann gut gemeint sein. Aber ist er für Gerechtigkeit, Gleichheit? Oder ist seine Rede von Freiheit nicht eben nur eine typisch bürgerliche und ins neoliberale Konzept passende? Schaut man sich die „Atlantik-Brücke“ an, zu der er gehört und liest die Liste der Mitglieder, erkennt man das neoliberale Netzwerk, das keine Hemmungen hat, zuzuschlagen, wenn es um seine Interessen geht.
Mit einem solchen Vorschlag geben die Rotgrünen zu erkennen, dass sie nichts gelernt haben. Nichts aus der Finanzkrise, nichts aus der drohenden Ökokatastrophe. Es soll weitergehen wie immer, idiotisch wie immer.
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