Dienstag, 1. Juni 2010

Gazaflotilla

Ein Protest gegen die Abschnürung des Gazastreifens ist notwendig. Unglaublich was da an Rassismus vor sich geht, wie vor den Augen der „zivilisierten“ Welt – Europa, USA – Land geraubt wird, Menschen getötet werden, Entwicklung verhindert, Wasser gestohlen wird usw. usf. Mehr noch: die Amis stecken den Israelis jährlich 3 Mrd. an Waffen zu, die Deutschen besorgen ihnen atomwaffenfähige U-Boote. Die Israelis genießen, wie sie nun die Herrenmenschen sind. Die Nazis haben in ihnen das Recht auf brutalen Rassismus geweckt.
 
Könnte ich aber die Palästinenser in einem militärischen Kampf gegen die Israelis, dieses anmaßende Volk aus dem Kaukasus, unterstützen? Abgesehen davon, dass es Selbstmord ist, geht es mir wohl wie den meisten von ihnen: sie wollen nur in Ruhe arbeiten und ohne ständigen Ärger leben.

Dass man als Deutscher kein Recht an Kritik an Israel habe, das ist der Konsens der Nachnazis, mit dem sie ihre schmutzige Vergangenheit bewältigt haben. Die deutsche Schuldbewältigung auf Kosten der Palästinenser. Ein billiger Trick.

Solange dieses beschönigende Schweigen hier in Deutschland anhält, dieser Pakt der Mittelschicht mit Israel, solange wird der innere Rassismus, der nach 33 zum Ausbruch gekommen ist und der sich heute als Prokapitalismus äußert, nicht überwunden.

Als vor einigen Tagen Dokumente über die Zusammenarbeit des südafrikanischen Apartheidsystems mit Israel Atomwaffen betreffend bekannt wurden, hat die ARD einfach nichts darüber berichtet. Warum? Eine solche Meldung könnte das Bündnis zwischen Israel und deutschen Eliten sprengen. – Es lässt sich daraus schließen, was die Medien hier unter Demokratie verstehen und wie ihr angeblicher Antifaschismus und der ihrer Bürgerkinder in den diversen Antifas ein Netzwerk zur Unterdrückung von Gleichheit und Gerechtigkeit ist.

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